Sonntag, 1. März 2020

LA NUIT DE LA MORT! (1980)














DIE NACHT DES TODES

Frankreich 1980
Regie: Raphaël Delpard
DarstellerInnen: Isabelle Goguey, Michel Flavius, Betty Beckers, Charlotte de Turckheim, Jean Ludow, Georges Lucas, Germaine Delbat u.a.

Inhalt:
Martine nimmt nach einem Disput mit ihrem Freund spontan eine Stelle als Hausmädchen in einer Seniorenresidenz an. Doch irgendetwas scheint dort überhaupt nicht zu stimmen. Ihre Kollegin Nicole verschwindet eines Nachts spurlos. Die BewohnerInnen spielen immer wieder verrückt, ein Frauenmörder treibt in der Gegend sein Unwesen und der hässliche Hausmeister Flavien wirkt nicht nur seltsam bis geisteskrank, sondern auch zunehmend bedrohlich. Je mehr Martine über ihren neuen Arbeitsplatz herausfindet, umso größer wird für sie die Gefahr...


Martine wird vorsichtig


Die Leiterin der Seniorenresidenz führt etwas im Schilde


"Die Nacht des Todes", den ich vor ziemlich genau zehn Jahren zum ersten Mal gesehen habe, ist meiner Meinung nach ein bemerkenswert schöner Genre-Film.
Die oft bemühte Negativ-Kritik aufgrund der Vorhersehbarkeit ist in meinen Augen etwas müßig und überzogen. Wenn wir Horror KonsumentInnen ganz ehrlich zu uns selbst sind – mutiert man nicht nach einer gewissen Anzahl von Filmen selbst zu einem Drehbuch-Orakel? In jeder Dekade erkennt man gewisse Trends und Themen, die sich wiederholen.
Wen das ermüdet, der sollte sich wohl besser andere Filme zu Gemüte führen oder einem anderen Hobby zuwenden.

Dieser weitgehend unbekannte französische Film weist nicht wenige typische Merkmale eines Märchens auf. Märchen... übrigens auch arg vorhersehbare Geschichten...
Martine ist ein Waisenkind, die sanft und gutmütig eine Art Aschenputtel Arbeit macht - und das nicht nur sprichwörtlich - sie poliert sogar Töpfe mit Asche!
Sie erhält dafür nicht viel Lob oder Anerkennung. Die sie umgebenden Menschen verhalten sich ihr gegenüber tendenziell feindselig. Die Leiterin der Seniorenresidenz gebärdet sich wie die in etlichen Märchen obligatorische böse Stiefmutter.
Kollegin Nicole ist zu den Senioren oft grob und zeigt nicht so viel Verständnis wie Martine. Nicole würde eine gute Pech-Marie in Frau Holle abgeben.
Die ganze Geschichte wimmelt dermaßen vor Märchen Analogien, dass man sogar fast damit rechnet, dass Flavien, der jeder jungen Angestellten die immer exakt gleiche, seltsam formulierte Frage stellt: "Würden Sie einen Mann wie mich heiraten? Ich meine nicht mich, aber einen Mann wie mich." in Wahrheit ein verzauberter Prinz ist, der sich zu erkennen gibt, sobald eine der jungen Frauen diese Frage selbstlos und frei von jeder Oberflächlichkeit mit "ja" beantwortet.

Abgesehen von der speziellen Atmosphäre einer Fabel ist "Die Nacht des Todes" zuweilen mysteriös, durch die sparsam gesäten, aber überraschend brachialen Gore-Einlagen in der Zusammenschau mit der an sich eher langsam und ruhig erzählten Geschichte wiederum regelrecht provokativ.
Definitiv eine gewagte Mischung für den damals noch sehr unerfahrenen Regisseur Delpard, der aufgrund seines als sperrig und inkohärent beschriebenen Nachfolgewerks "Clash" einen heftigen Rückschlag einstecken musste. Wegen dieses Misserfolgs und einiger Schmäh-Kritiken verschwand der Name Delpard schließlich von der Leinwand.

Bei den Charakteren und der Interaktion zwischen den Figuren ist eine gewisse Kälte und Distanziertheit spürbar. Diese ist ebenfalls in der Bildsprache und dem Interieur der Räumlichkeiten verortet. Eine Besonderheit, die man in vielen französischen Filmen wahrnimmt und die mich jedes Mal von Neuem fasziniert.


SeniorInnen: Dement, wunderlich oder einfach hinterlistig?


Die eigentlichen Stars von "Die Nacht des Todes" sind die eigensinnigen und exzentrischen Bewohner und Bewohnerinnen des Anwesens. Auf den ersten Blick scheinen sie mit ihren Macken und Verrücktheiten liebenswerte ältere Menschen zu sein. Doch in Wahrheit haben sie es faustdick hinter den Ohren und Martine würde gut daran tun, ihnen nicht über den Weg zu trauen.
Alte Menschen, die andere um ihre Jugendlichkeit und Vitalität beneiden, können absolut skrupellos und arglistig sein. Und sie gehen sprichwörtlich über Leichen.
Besagt zumindest ein wichtiges Genre-Klischee.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute...




Foto: DVD v. Synapse Films und die sehr schöne BD VÖ aus dem Hause Camera Obscura



Freitag, 14. Februar 2020

MY BLOODY VALENTINE (1981)














BLUTIGER VALENTINSTAG
Kanada 1981
Regie: George Mihalka
DarstellerInnen: Paul Kelman, Lori Hallier, Neil Affleck, Keith Knight, Alf Humphreys, Cynthia Dale, Helene Udy, Rob Stein u.a.


Inhalt:
Ausgerechnet in der Kleinstadt namens Valentines Bluffs findet seit 20 Jahren kein traditioneller "Valentine's day dance" mehr statt. Die reizende ältere Dame Mabel möchte dies ändern, was besonders die jüngere Generation freut. Dass vor 20 Jahren an diesem Festtag ein verrückter Minenarbeiter geschworen hat, alle zu meucheln, die künftig in diesem Ort den Tag der Liebenden zu feiern gedenken, liegt in den Augen aller weit zurück. Zumindest so lange, bis die ersten menschlichen Herzen mit Warnungen versehen auftauchen und die Mordserie ihren Lauf nimmt. Kann Chief Newby ein Massaker verhindern?


Etwas origineller und unheimlicher als eine Hockey Maske?!


Sarah und TJ - waren/sind ein Paar?!


Der heutige Valentinstag bietet für romantisch veranlagte Menschen Anlass für einen gemütlichen Abend in trauter Zweisamkeit oder zumindest eine Gelegenheit, die heimische Wirtschaft durch Kauf von Blumen oder Süßigkeiten anzukurbeln.
Für andere ist es vielleicht ein eher unbedeutender oder gar trauriger Tag.
Für manche wird es, ebenso wie für mich und meinen Liebsten, DER Tag für einen gewissen Film sein...

Nach dem im Jahr 1974 erschienenen bahnbrechendem Black Christmas war es einige Jahre ruhig im kanadischen Slasherfilm-Bereich.
Mit "Blutiger Valentinstag" sollte sich dies, trotz massiver Kürzungen durch die amerikanische Zensurbehörde MPAA, wieder ändern.
Obwohl beinahe alle gewalttätigen Szenen (also sämtliche Kunststücke der SFX Experten) der Schere zum Opfer fielen, erlangte "Blutiger Valentinstag" in der Horrorfilm Fan-Gemeinde schnell einen gewissen Kultstatus, den er bis heute noch innehat.
Dem Remake "My bloody Valentine 3D" haben wir es zu verdanken, dass die Stoßgebete der Fans vom Anti-Zensurgott endlich erhört wurden und seitdem eine Unrated-Fassung erhältlich ist.


Dieses Geschenk kommt tatsächlich von Herzen 


Besonders zwei Aspekte machen diesen Film zu einem außergewöhnlichen Erlebnis innerhalb des Slasherfilm Universums:
Die Charakterzeichnung und der Drehort, an dem das Finale stattfindet.
Im Gegensatz zu den im Genre üblichen 0815-Kanonenfutter-Teenies, bei denen sich die Gehässigen unter den ZuschauerInnen wünschen, dass die nervtötenden, austauschbaren, ja sogar verzichtbaren Charaktere möglichst rasch vom übermächtigen Killer zu Hackfleisch verarbeitet werden, sind die Hauptfiguren in "Blutiger Valentinstag" regelrecht sympathisch.
Trotz der nur wenig differenzierten Charakterzeichnung der jungen Minenarbeiter und den jungen Frauen aus dem Ort fühlt man sich ihnen irgendwie verbunden.
Sie wirken authentisch, sind bodenständige und extrovertierte junge Menschen, die Spaß haben wollen und dafür mit ihrem Leben bezahlen müssen.
Chief Newby ist ein charmanter, leicht kauziger Kleinstadt-Sheriff, der fürsorglich und großväterlich wirkt. Die Menschen in Valentines Bluff kennen sich nicht nur alle, sie scheinen sich auch um ihre Mitmenschen zu kümmern und zu sorgen.
Die missmutige und permanent Unheil prophezeiende Spaßbremse von Barkeeper ergänzt den Cast um einen skurrilen, doch ebenfalls liebenswerten Charakter.
Und die Dreiecks-Liebesgeschichte bzw. der Hahnenkampf zwischen den Minenarbeitern TJ und Axel, die sich um die sichtlich überforderte Sarah duellieren, sorgt für nette Unterhaltung, bevor der Bodycount nochmal ordentlich in die Höhe getrieben wird.

 Zu einem ganz speziellen Seh-Erlebnis wird "Blutiger Valentinstag" ab dem Zeitpunkt, wo sich das gut gelaunte Party-Volk in die Mine begibt. Man stelle sich vor: eine skrupellose menschliche Killermaschine verfolgt seine Opfer in einer Mine. Kaum ein (Dreh-) Ort könnte eine klaustrophobischere Atmosphäre erzeugen als ein spärlich beleuchteter Minenschacht.
Selbstverständlich werden neben blutroten Herzen und anderen Botschaften auch rote Heringe für das Publikum serviert. Das muntere Rätselraten, ob es sich bei dem irren Mörder tatsächlich um den ehemaligen Minenarbeiter Harry Warden oder gar um einen Nachahmungstäter handelt, ist gemäß den ungeschriebenen Slasher Gesetzen für einen Film dieser Kategorie Pflichtprogramm.

Die heftigen Effekte, die erst 'mal nicht nur den Appetit auf Pralinen, sondern auch auf Hotdogs gründlich verderben, stellen die sprichwörtliche Kirsche auf dem Mettwurst-Häubchen dar.
Daher ist dieser Film aus den früher Achtzigern auch für Menschen, die gewöhnlicherweise nicht viel mit den gängigen Genre-Klischees anfangen können, interessant.
Ja, damit meine ich (auch) meine Wenigkeit. Ich mochte diesen Film auf Anhieb und er gehört zu den wenigen Serienkiller-Filmen, bei denen ich selbst zur Wiederholungstäterin werde.




Foto: Paramount DVD und unrated Lions Gate DVD (USA)



Freitag, 7. Februar 2020

UNE CORDE, UN COLT (1968)














FRIEDHOF OHNE KREUZE

Italien, Frankreich 1969
Regie: Robert Hossein
DarstellerInnen: Michèle Mercier, Robert Hossein, Guido Lollobrigida, Daniele Vargas, Serge Marquand, Michel Lemoine u.a.

Inhalt:
Die Fehde zwischen den Familienclans der Cains und Rogers eskaliert und gipfelt in der Hinrichtung von Ben Caine. Seine Witwe Maria engagiert Manuel, mit dem sie eine gemeinsame Vergangenheit hat. Sie gibt ihm einen einzigen Auftrag: (Blut-) Rache um jeden Preis...


Manuel (Hossein) ist überrascht vom Auftrag Marias


Maria (Mercier) sinnt auf Rache


Robert Hossein war ein Freund und Bewunderer von Sergio Leone, der wiederum kurz nach Beginn seiner Karriere als Regie-Ikone des Italowestern galt. Hossein, selbst Schauspieler und Regisseur in seiner Heimat Frankreich, fuhr in den späten Sechzigern mit einem selbst verfassten Drehbuch und Equipment mit dem Zug nach Almeria, um dort seinen ersten und einzigen Western zu drehen.
Zudem wollte er selbst die Hauptrolle, den Rächer Manuel, verkörpern.
Seine Pläne hat er in die Tat umgesetzt und sich somit nach eigenen Angaben einen kleinen Traum erfüllt.
Das Ergebnis seiner ehrgeizigen Arbeit ist ein Film mit einer durch und durch desperaten Atmosphäre, der es schafft, mit seinem Grad an Nihilismus und Fatalismus beinahe jeden Italowestern locker in die Tasche zu stecken.
Die Quintessenz der Geschichte ist geprägt von einem pessimistischen Menschenbild. Die Hauptcharaktere Maria und Manuel laufen ohne mit der Wimper zu zucken wissend und sehend in ihr Verderben. Sie scheinen mit ihrem Leben schon längst abgeschlossen zu haben und sind nicht mehr in der Lage, eine bessere Zukunft für sich zu erhoffen oder gar zu erträumen.

Da alle Protagonisten Gewalt ausschließlich mit noch mehr Brutalität beantworten, steigert sich die Aggression auf beiden Seiten - sowohl bei Maria, ihren Schwagern und Manuel als auch bei der Familie Rogers - bis hin zum blutigen Finale kontinuierlich.
Prinzipiell ist die Erzählung eher simpler Natur und nur bedingt spannend. Die Dramatik findet sich jedoch in den hervorragend choreographierten Szenen, in denen vorrangig durch Close-Ups auf die Gesichter und den Focus auf die Blickwechsel zwischen ProtagonistInnen eine erstaunliche Intensität erzeugt wird.
So gelingt es Hossein, auch ohne viele Worte und lange Dialoge die Beziehung zwischen Maria und Manuel, die in der Vergangenheit eine amouröse Verbindung zueinander hatten, darzustellen.
Die berühmte "Essens-Szene", in der Manuel, der sich zuerst das Vertrauen der Familie Rogers erschleicht, mit dem Clan am Tisch sitzt und von allen intensiv beobachtet wird, ist eine der stärksten Szenen in "Friedhof ohne Kreuze". Dafür hat Hossein gerne seinem Freund Sergio Leone kurzfristig den Regiestuhl überlassen.

Von ähnlich konstruierten konsequenten Rache-Geschichten wie beispielsweise Satan der Rache hebt sich "Friedhof ohne Kreuze" im Wesentlichen durch die meisterhaften Inszenierungen und leisen Zwischentöne ab. Was noch bewegender und grausamer wirkt als die Morde sind die Demütigungen und die Manifestation psychischer Gewalt, die beide der verfeindeten Familien ausüben.


Die Tochter von Rogers wird erniedrigt durch sexuelle Gewalt


Zusammen mit Leise weht der Hauch des Todes präsentiert sich Hosseins Werk als der pessimistischste und schwermütigste aller mir bekannten Western.
Die Landschaftsaufnahmen fügen sich nahtlos ein in die Atmosphäre der Geschichte, sind vorrangig karg, kahl, öd. Der Baum, an dem Bill zu Beginn aufgeknüpft wird, ist nur noch ein Stamm und Ast ohne Blätter, ohne Leben. Dieser wirkt sinnbildlich für alles, was man in der Folge zu sehen bekommt. Verkümmerte Moral, Hoffnungslosigkeit, Gefühlskälte und Lebensfeindlichkeit.
Wir sehen Wüste, soweit das Auge reicht. Manuel lebt in einem verlassenen Geisterdorf, wo das Einzige, was sich noch bewegt, die Steppenhexen (Tumbleweeds) im Wind sind.

Die Melodie, die Robert Hosseins Bruder für den Film komponiert hat, ist eingängig und melancholisch. In verschiedenen Varianten mit dem Einsatz von unterschiedlichen Instrumenten begleitet sie uns die ganze Laufzeit über.
Michèle Mercier und Robert Hossein harmonieren perfekt und ihre Figuren Maria und Manuel tragen den Film ganz wesentlich. Doch auch (gewichtige) Darsteller wie Daniele Vargas (Oben ohne, unten Jeans) oder Charaktergesichter wie Guido Lollobrigida oder Serge Marquand tragen zur Authentizität der Geschichte und letztendlich zur Qualität des Films maßgeblich bei.

"Friedhof ohne Kreuze" ist deutlich geprägt von Minimalismus und konsistenter Tristesse.
Ein Film für alle schwarzen Seelen unter den Western-Fans.




Foto: Anolis (Buio Omega - Hände weg! Edition) und Blu Ray von Arrow Video




nochmal das Buio Schmuckstück von innen

Sonntag, 19. Januar 2020

SPECIAL: SCHLOSS BALSORANO - EIN TEIL EUROKULT GESCHICHTE

Das "Castello Piccolomini di Balsorano", auch bekannt als "Schloss Balsorano" wurde im 15. Jahrhundert erbaut und liegt in den schönen Abruzzen, in der Provinz L'Aquila.
In den 60ern und 70ern wurden dort einige mehr oder weniger bekannte Filme gedreht.

Nennenswert sind besonders:

  • Ein Toter hing am Glockenseil (1964)
  • Scarletto - Schloß des Blutes (1965)
  • La settima tomba (1965)
  • A... Come Assassino (1966)
  • Assassino senza volto (1967)
  • Das lüsterne Quartett (1970)
  • Lady Frankenstein (1971)
  • Riti, magie nere e segrete orge nel trecento (1973)
  • Il plenilunio delle vergini (1973)
  • La sanguisuga conduce la danza (1975)
  • Die Nonne und das Biest (1977)
  • Malabimba - Komm und mach's mit mir (1979)
  • Ator 2 - Der Unbesiegbare (1982)

Als wir im Jahr 2012 in der Gegend Urlaub gemacht haben, war eine Besichtigung von Schloss Balsorano natürlich unumgänglich. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich das imposante Bauwerk in Privatbesitz.
Jedes Mal, wenn ich die markanten und unverwechselbaren Mauern, Erker und Fenster in einem Film wiedererkenne, wird mir ganz warm ums Herz und ich erinnere mich an diesen ganz speziellen Tag als wir trotz schlechter Vorbereitung das Glück hatten, eine private Führung durch das Schloss zu erhalten. Hier tummelten sich immerhin einst Christopher Lee, Rosalba Neri, Mark Damon, Frank Wolff, Laura Gemser, Gabriele Tinti, Mickey Hargitay und weitere namhafte DarstellerInnen des italienischen Kinos.

Bis zur Veröffentlichung der Anolis Blu Ray von Lady Frankenstein im Jahr 2019 waren wir uns nie ganz sicher, ob dieser Film ebenfalls dort gedreht wurde. Die qualitativ hochwertige Veröffentlichung brachte endlich Licht ins Dunkel und wir konnten das idyllisch gelegene Schloss in den Bergen ohne Zweifel identifizieren. Dazu gibt es an dieser Stelle ein eigenes kleines Drehort-Special.

Nun haben wir es uns zum Ziel gesetzt, möglichst viele Screenshots vom Schloss aus unterschiedlichen Filmen mit unseren Urlaubsfotos zu ergänzen.
Dabei beschränken wir uns auf die üblicherweise auf Schattenlichter vertretenen Genres und lassen die zahlreichen Sex-Komödien und Pornofilme (die laut Erzählungen dazu führten, dass die Besitzer irgendwann keine Drehgenehmigungen mehr erteilten) mal außer Acht.

Lange habe ich damit gehadert, ob wir uns die stundenlange Arbeit überhaupt antun sollen und mich gefragt, ob sich irgendwer (außer das Schattenlichter-Duo) dafür interessiert. Keine Ahnung. Aber auf jeden Fall danke an dieser Stelle an unsere lieben Freunde Andi und Tobi für eure motivierende Bestärkung, dieses zeitaufwändige Projekt in die Tat umzusetzen.

Äußerst interessant erscheint mir, dass in diesem Schloss nicht nur zahlreiche Filme gedreht wurden, sondern dass von den unterschiedlichen Regisseuren doch immer sehr ähnliche wenn nicht fast idente Einstellungen verwendet wurden.
Das Ergebnis unserer aufwändigen Recherche ist das wohl umfangreichste der Drehort-Specials auf diesem Blog. Linksbündig wie immer die Screenshots, ganz unten (zentriert) - wenn vorhanden -meine eigenen Fotos.
Noch eine kleine Erklärung zur Bilderflut - irgendjemand ist völlig durchgedreht...


AUFFAHRT


Die Auffahrt zum Schloss in "Ein Toter hing am Glockenseil"




Auffahrt 2012


BERGKULISSE


Die Berge in der unmittelbaren Umgebung in "Scarletto..." 1965



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Il plenilunio delle vergini" 1973



"Riti, magie nere e segrete orge nel trecento" 1973









BÖGEN UND ZINNEN



"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964




"La settima tomba" 1965




"Scarletto" 1965




"Scarletto" 1965




"A... Come Assassino" 1966



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Il plenilunio delle vergini" 1973



"Riti, magie...." 1973



"Riti, magie..." 1973



"Die Nonne und das Biest" 1977



"Die Nonne und das Biest" 1977



"Malabimba" 1979



"Malabimba" 1979



"Malabimba" 1979



"Ator 2" 1982








DER BRUNNEN IM INNENHOF


"Ein Toter hing am Glockenseil" 1965




"A... Come Assassino" 1966




"Riti, magie nere...." 1973




"Die Nonne und das Biest" 1977



"Malabimba"1979



2012


DER BRUNNEN UND DIE RUINE UNTERHALB DES SCHLOSSES






"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Il plenilunio delle vergini" 1973



"Riti, magie nere..." 1973



"Riti, magie nere..." 1973



"Die Nonne und das Biest" 1977









DIE BURG AUS DER FERNE


"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"La settima tomba" 1965



"Scarletto" 1965



"Scarletto" 1965



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Il plenilunio delle vergine" 1973



"Il plenilunio delle vergine" 1973



"Il plenilunio delle vergine" 1973



"Riti, magie nere..." 1973



"Riti, magie nere..." 1973



"Riti, magie nere..." 1973



"La sanguisuga conduce la danza" 1975



"La sanguisuga conduce la danza" 1975



"La sanguisuga conduce la danza" 1975



"Die Nonne und das Biest" 1975



"Die Nonne und das Biest" 1975



"Malabimba" 1979



"Ator 2" 1982







FASSADE / MAUERWERK


Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"La settima tomba" 1965



"Scarletto" 1965



"Scarletto" 1965



"A... Come Assassino" 1966



"Assassino senza volto" 1967



"Assassino senza volto" 1967



"Assassino senza volto" 1967



"Assassino senza volto" 1967



"Assassino senza volto" 1967



"Assassino senza volto" 1967



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Il plenilunio delle vergine" 1973



"Riti, magie nere..." 1973



"Riti, magie nere..." 1973



"Die Nonne und das Biest" 1977



"Malabimba" 1979



"Malabimba" 1979



"Malabimba" 1979



"Ator 2" 1982





















FENSTER


"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"Il plenilunio delle vergine" 1973



"Malabimba" 1979



"Malabimba" 1979







GÄNGE


"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"La settima tomba" 1965



"A... Come Assassino" 1966



"A... Come Assassino" 1966



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Riti, magie nere..." 1973



"Die Nonne und das Biest" 1977



"Malabimba" 1979





DER INNENHOF


"Assassino senza volto" 1967




"Die Nonne und das Biest" 1977




"Die Nonne und das Biest" 1977






INTERIEUR - DER KAMIN


"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964




"La settima tomba" 1965


"Assassino senza volto" 1967




"Das lüsterne Quartett" 1970




"Das lüsterne Quartett" 1970




"Das lüsterne Quartett" 1970




"Riti, magie nere,..." 1973




"Riti, magie nere,..." 1973




"Die Nonne und das Biest" 1977




"Malabimba" 1979




"Malabimba" 1979




"Malabimba" 1979






DIE SCHLOSS-KAPELLE


"Riti. magie nere..." 1973



"Riti. magie nere..." 1973





DAS TOR


"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"Scarletto - Schloss des Blutes" 1965



"Assassino senza volto" 1967



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Il plenilunio delle vergine" 1973



"Die Nonne und das Biest" 1977



"Malabimba" 1979
















Unser Guide, der Schlossverwalter


DAS VERLIES


"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964




"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"Ein Toter hing am Glockenseil" 1964



"La settima tomba" 1965



"Scarletto" 1965



"A... Come Assassino" 1966



"Assassino senza volto" 1967



"Das lüsterne Quartett" 1970



"Riti, magie nere..." 1973



"Riti, magie nere..." 1973



"Die Nonne und das Biest" 1977



"Malabimba" 1979



"Malabimba" 1979











AUF DEM DACH (ZINNEN)


"Das lüsterne Quartett" 1970




"Das lüsterne Quartett" 1970




"Das lüsterne Quartett" 1970




"Das lüsterne Quartett" 1970




"Das lüsterne Quartett" 1970




"Das lüsterne Quartett" 1970




"Il plenilunio delle vergine" 1973




"Riti, magie nere...." 1973




"Riti, magie nere...." 1973




"Riti, magie nere...." 1973



"Riti, magie nere...." 1973



"Malabimba" 1979