Geisterdorf

Geisterdorf
Italien März 17

ÜBER UNS


Irgendwo in Österreich, irgendwann zwischen 1980 und heute

Ich war fünf oder sechs Jahre alt und total happy, als mir meine Eltern meinen ersten eigenen Fernseher schenkten. Anfänglich war ich Fan von Sendungen wie "Nils Holgersson" oder "Die Sendung mit der Maus", bald darauf folgten "Knight Rider" und "Ein Colt für alle Fälle".
Trotz TV im Zimmer habe ich meine Kindheit nicht größtenteils vor der Glotze verbracht und mich immer geärgert, wenn die Kinder, die zu Besuch kamen, nicht spielen, sondern den Fernseher einschalten wollten (weil es bei ihnen zuhause verboten war.)
Seit ich denken kann, haben mich Filme, besonders unheimliche, fasziniert.
Meine Mutter schüttelt heute noch den Kopf über den heftigen Wutanfall ihrer damals sechs Jahre alten Tochter, nachdem sie ihr einen alten Werwolf-Film, der vormittags auf ORF ausgestrahlt wurde, kurzerhand ausschaltete.
Doch mir wurde nicht nur früh der Luxus eines eigenen Fernsehers zuteil.
Meine Film-Leidenschaft wurde gefördert von meinem toleranten Großvater, der für mich Programmhefte durchforstete und Filme auf Video aufnahm. So kam es, dass ich im Alter von 12 Jahren stolz eine "Gesehen-Liste" von über 200 Horrorfilmen anfertigte.
Ursprünglich beheimatet im Horror-Genre, entdeckte ich eines Tages meine Liebe zum italienischen Kino der Sechziger und Siebziger Jahre.
Ungefähr zu dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich eigentlich ganz gerne über Filme schreibe und verbreite seitdem meine geistigen Ergüsse im Internet. Seit Anfang 2014 auf meinem eigenen Blog.

Ich schreibe nicht über alle Filme, die in meinem Player landen, sondern nur über die mit besonderem Unterhaltungswert und bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen um die Vermeidung von Spoilern. Mein Pseudonym stellt die Querverbindung zu meiner musikalischen Heimat dar - "Mauritia Mayer" ist ein Song der Band "Sex Gang Children" aus dem Jahr 1983.


Ein anderes verrücktes Kind, das im selben Jahr wie ich das Licht der Welt erblickte, verfolgte einen ähnlichen cineastischen Werdegang. Allerdings in etwas extremerer Form. Während ich als Jugendliche gerne mit meiner Vespa durch die Gegend fuhr und viele Hobbies hatte, konzentrierte er sich in dieser Zeit ganz auf seine Filmleidenschaft und sah sich alles an, was in den heimischen Videotheken und aus anderen Quellen an Genrefilmen erhältlich war. Und mit alles meine ich wirklich alles!
Er fand einige Jahre vor mir über Argento und Fulci zum italienischen Film.
Wir teilen (unter anderem) die Leidenschaft für den phantastischen Film und den Eurocult Bereich.
Er ist passionierter Filmsammler und übernimmt Recherche, Vorbereitung und Planung der Drehortbesuche.


Verbesserungen, Anregungen und allgemeines Feedback sehr gerne an:

strega.del.buio(at)gmail.com