Montag, 22. Februar 2016

DER FLUCH (1988)














DER FLUCH
Deutschland 1988
Regie: Ralf Huettner
DarstellerInnen: Dominic Raacke, Barbara May, Romina Nowack, Ortrud Beginnen, Gerd Lohmeyer, Eva Ordonez, Tobias Moretti u.a.


Inhalt:
Die sechsjährige Melanie unternimmt mit ihren Eltern eine Bergwanderung. Auf dem Weg zum auserkorenen Ziel benimmt sich das Mädchen zunehmend eigenartig.
Sie gibt vor, den Weg zu kennen und schon einmal hier gewesen zu sein, stellt eigenartige Fragen und singt Lieder, die ihre Eltern noch nie zuvor gehört haben. Als sich die Familie verläuft und gezwungenermaßen in einer verlassenen Hütte im Gletschergebiet übernachten muss, verlässt Melanie in der Nacht das Lager und findet eine Kinderleiche im Eis, die ihr zum Schrecken ihrer Eltern bis ins letzte Detail ähnlich sieht.
Die ganze Angelegenheit wirkt immer mysteriöser und bald erkennen die Eltern, dass ihre Tochter sich immer mehr verändert und von den Bergen magisch angezogen wird...


Umheimlich: Dieser Berg zieht Kinder an...


"Leiche im Keller" ist nicht nur ein Sprichwort...


Ich gehe nicht gerne wandern. Und wenn ich doch mal in die Berge komme oder zumindest an einer Bergstraße entlang fahre, erscheinen mir die schneebedeckten massiven Gipfel immer irgendwie bedrohlich und unheilvoll. Bergromantik? Ist mir fremd.
In meiner Kindheit bzw. frühen Jugend gab es eine Phase, in der ich der festen Überzeugung war, dass der Name Melanie Unglück bringt. Zum Glück kannte ich damals niemanden, der so hieß.
Ersteres könnte eventuell mit diesem Film zu tun haben, Zweiteres war ohne Zweifel eine Nachwirkung des unvergesslichen Fernsehabends im großelterlichen Wohnzimmer.

Wir schreiben das Jahr 2016. Mittlerweile habe ich einige Melanies kennen gelernt. Die Aura von Tod und Verderben, die ich mit diesem Namen (und natürlich auch mit "Damien") in Verbindung brachte, ist in meinem Erwachsenen-Hirn nahezu ausgemerzt.
Aber dieser schöne Film erzeugt immer noch wohlige Gruselschauer. Natürlich nicht mehr ganz so intensiv wie damals.


"Wer bist du? Du bist... du bist so kalt! Was ist das für ein Kind?"

Verwirrte Frau zu Melanie


Großes schauspielerisches Potential war der begabten Kinderdarstellerin Romina Nowack (Melanie) wohl in die Wiege gelegt. Dennoch endete ihre Karriere aus nicht bekannten Gründen mit einem Auftritt in einer TV-Serie bereits zwei Jahre nach dem Leinwand Debüt in Ralf Huettners Mystery-Drama.
Melanie wirkt in manchen Szenen wie ein gewöhnliches Kind, doch mit zunehmender Nähe zu den Bergen kommt in ihr eine melancholische, abwesende und sogar regelrecht diabolische Seite zum Vorschein.
Melanie wird immer unheimlicher.
Nicht nur, weil das Mädchen in einer Berg Kapelle Kinder singen hört oder ihren Eltern wie aus dem Nichts Fragen wie "Warum bin ich eigentlich auf der Welt?" oder "Wo kommen eigentlich tote Kinder hin?" um die Ohren knallt. Es ist auch ihre Mimik und wiederholte hysterische Anfälle, in denen sich ihre Stimme überschlägt und sie regelrecht außer sich zu sein scheint.


Melanies erster Sichtkontakt zum Berg


Wenige Augenblicke später


Ihre Eltern Rolf (Dominic Raacke) und Rita (Barbara May) sind anfangs vom Verhalten ihres Nachwuchses genervt, dann irritiert, etwas besorgt und schließlich verängstigt.


"Die Kinder kommen wieder. Aber nicht mehr in eurer Zeit und keiner wird sich freuen, wenn sie wieder kommen. Der Wald wird schreien und keiner wird es hören wollen. Die Herzen werden kalt sein und der Glaube so klein, dass er in einen Hut hinein passt."

Der Fluch einer Frau auf dem Scheiterhaufen


Die Story um eine Verwünschung, die von einer zauberkundigen Frau im Moment ihres Todes ausgesprochen wird und Generationen später ahnungslosen Nachkommen das Blut in den Adern gefrieren lässt und den nahen Tod ankündigt ist - ebenso wie unheimliche Kinder - ein sehr klassisches Thema im Gruselfilm.
Dennoch wurde es in "Der Fluch" innovativ und mit Liebe zum Detail umgesetzt. Der Film erzählt eine ernsthafte Geschichte, das Drehbuch ist alles andere als ein lieblos herunter gespultes Machwerk mit dem Zweck, ein bisschen Geld für einen Horrorfilm herein zu bekommen.

Die düsteren Kulissen der Berge, Aufnahmen von gefährlich wirkenden Gletscherspalten und eine unaufdringliche, zugleich stimmige dramatische Soundkulisse in den richtigen Momenten sorgen für subtilen Grusel und Spannungsmomente.


Geisterhafte Erscheinung im Wasser


Panik im Tunnel


Kaltes, bläuliches Licht zieht sich als Stilmittel von Beginn an bis zum bitteren Ende wie ein roter bzw. blauer Faden durch die Szenen:
Kinder, die bei einem (Horrorfilm-)Videoabend von dem Fernseher blau angestrahlt werden, künstliches blaues Licht im Krankenhaus, bläuliches Licht in der unheimlichen Bergkapelle, im Keller des Hotels, in dem die Kinderleiche aufgebahrt wird oder im Tunnel.
Sollte dieses verschollene Kleinod von deutschem Mystery-Film jemals in passabler Qualität veröffentlicht werden hoffe ich sehr, dass meine Beobachtung zutrifft und nicht nur der schlechten Videoqualität geschuldet ist.

Wenn Fluch-Filme, geisterhafte Erscheinungen, wirre Frauen mit hellseherischen Fähigkeiten und unheimliche Kinder, die bedrohlich aus dem Nichts auftauchen auch bei euch eine gewisse Wirkung nicht verfehlen, solltet ihr euch diesen Titel merken.
Und mit mir gemeinsam auf eine würdige Veröffentlichung hoffen!



Freitag, 12. Februar 2016

LE ORME (1975)














SPUREN AUF DEM MOND
Italien 1975
Regie: Luigi Bazzoni
DarstellerInnen: Florinda Bolkan, Nicoletta Elmi, Peter McEnery, Caterina Boratto, John Karlsen, Esmeralda Ruspoli, Luigi Antonio Guerra, Ida Galli, Lila Kedrova, Klaus Kinski u.a.


Inhalt:
Die in Rom lebende Dolmetscherin Alice Cespi ist überarbeitet, nimmt zu viele Psychopharmaka und hat Wach- und Alpträume über den Mond. Darin werden von einem gewissen Professor Blackmann Menschenexperimente durchgeführt. Seit Neuestem leidet Alice an einer rätselhaften Amnesie. Sie kann sich an die letzten drei Tage ihres Lebens partout nicht erinnern. Eine Postkarte, die sie in ihrer Wohnung findet, zeigt das Hotel Garma, das sich  in dem gleichnamigen geheimnisvollen Ort befindet.
Alice bucht den nächsten Flug nach Garma, wo sie in besagtem Hotel eincheckt und feststellt, dass es hier offenbar Menschen gibt, die sich an sie zu erinnern scheinen.
Allerdings behaupten das Mädchen Paula und andere, dass sie eine gewisse Nicole sein soll und vor ein paar Tagen bereits hier war. Alice begibt sich auf Spurensuche, doch die ganze Angelegenheit wird immer verstörender und verwirrender...


Auch diese Frisur mindert nicht die Ausstrahlung einer Bolkan


Nicoletta Elmi zeigt sich wie so oft mysteriös


Luigi Bazzonis fünfter und letzter Spielfilm "Spuren auf dem Mond" erinnert formal und thematisch sehr an sein Erstlingswerk "La donna del lago".
In beiden Regiearbeiten Bazzonis geht es um die nur allzu schnell verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und wahnhaftem Erleben. In beiden muss sich der Protagonist respektive die Protagonistin der Frage stellen, was objektive Tatsachen und was subjektive Interpretation ist. Was entspringt der eigenen Phantasie, was findet nur im  Kopf statt und was nicht?
Und beide sind einsam und auf sich allein gestellt auf der Suche nach der Wahrheit. Gerade dieses Bestreben nach einer Aufklärung bestimmter Ereignisse scheint sie von ihren Mitmenschen regelrecht zu entfremden. Das Misstrauen in einer als feindlich wahrgenommenen Welt ist allgegenwärtig.
Somit schließt sich der von Bazzoni gezogene Kreis, wenn sich Alice ähnlich wie der Autor Bernard durch eine von Alpträumen verdunkelte Welt kämpft.

Florinda Bolkan, die Alice Cespi spielt und bei "Una lucertola con la pelle di donna" ebenfalls eine Frau verkörpert, die psychisch instabil und fragil wirkt, kann man einfach nur bewundern.
Nicht nur wegen ihrer Vielseitigkeit als Schauspielerin, sondern auch, weil sie es schafft, in "Spuren auf dem Mond" trotz dieser befremdlich wirkenden Großmutter-Kurzhaarfrisur Respekt einflößend und stolz zu wirken und dabei zunehmend verunsichert und perspektivlos.
Der Ausstrahlung der faszinierenden Florinda Bolkan ist es unter anderem zu verdanken, dass man in "Spuren auf dem Mond" rapide hineingezogen wird in diesen Sog von Paranoia und unwillkürlich vom rationalen Ufer abgetrieben wird von dieser Welle der Verstörung, Verunsicherung und Verwirrung.


Was sagt uns diese Wohnung über ihre Bewohnerin?


Ausgangspunkt für diese dramatische Geschichte ist Alices Wohnung in Rom. Diese erweckt den Eindruck, als wäre ihre Bewohnerin oder ein Teil von ihr niemals dort angekommen. Es gibt keine Farben, keine Bilder an der Wand, die Regale sind nur spärlich belegt.
Es finden sich keine Hinweise auf ihre Interessen oder Einrichtungsgegenstände, die etwas über ihren Charakter aussagen könnten. Das dominierende Weiß und Grau wirkt wie eine Metapher, die Farben wie eine Manifestation der Persönlichkeit dieser einsamen Frau. Eine Frau, die nicht so recht weiß, wer sie ist und wohin sie will.

Neben Florinda Bolkan muss selbstverständlich Nicoletta Elmi ("Profondo Rosso", "The Child - Die Stadt wird zum Alptraum", "Baron Blood") erwähnt werden.
Sie spielt das geheimnisvoll wirkende Mädchen Paula, Alices erste Begegnung am Strand von Garma. Paula wirkt dubios, als wisse sie um ein Geheimnis, das sie vor Alice verbirgt.
Nicht nur, dass Paula die Dolmetscherin anfangs für eine gewisse Nicole hält. Das rothaarige Mädchen mit dem ernsten Gesicht erweckt den Eindruck als sei sie ständig auf der Hut, vielleicht sogar auf der Flucht. Wovor? Vor wem?

Lila Kedrova, die im selben Jahr für "Il medaglione insanguinato" gemeinsam mit Elmi vor der Kamera stand, ist als die exzentrische ältere Dame Mrs. Heim sehr passend besetzt. Diese Lady wirkt auf den ersten Blick warm und herzlich. Doch kann Alice ihr wirklich trauen?
Klaus Kinski tritt in einer kleinen Nebenrolle als ominöser Professor Blackmann in Erscheinung, der Alice in ihren bizarren Träumen begegnet. Oder ist es gar eine vage Erinnerung an die Vergangenheit? Eine Zukunftsvision? Manche Neuropsychologen bezeichnen Träume auch schlicht und einfach als "eine Form des Wahnsinns"...


Wunderbarer Schauplatz


Ein weiterer Grund, warum "Spuren auf dem Mond" bannt und fasziniert, sind die Außenaufnahmen: Der Strand im fiktiven Ort Garma (gedreht wurde in der Türkei), der Friedhof, die imposanten grauen Mauern, an denen Alice wiederholt vorbei läuft, die Ruinen dieser antiken römischen Handelsstadt in einem Pinienwald am Meer.
Wunderschöne Aufnahmen und dennoch so von der Kamera eingefangen, dass eine wirkliche Urlaubsstimmung partout nicht aufkommen will. Es gibt keine Strandidylle, kaum Sonnenstrahlen und keinen Ort der Ruhe und Geborgenheit.
Alice wandelt wie eine Getriebene durch die Sets. Rastlos und ruhelos.
Nicht einmal die imposanten Räumlichkeiten, in die Harry sie einlädt, verhelfen Alice zu einem Gefühl der Sicherheit. Die Atmosphäre in den prunkvoll eingerichteten Räumen mit farbenprächtigen Glasmalereien verändert sich sehr schnell und ist abhängig von den gerade vorherrschenden Lichtverhältnissen.
Das Wechselspiel von Licht und Beleuchtung ist von einer besonderen Ästhetik, die neben dem Regisseur wohl auch dem geschulten Auge von Kameramann Vittorio Storaro (sorgte auch für das besondere optische Etwas in "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe") zu verdanken ist.

Der elegische und einprägsame Soundtrack des Oscar prämierten Komponisten Nicola Piovani, der eine für den Film ganz wesentliche Wirkung entfaltet, wurde in der synchronisierten deutschen Fassung (O-Ton: Englisch) durch eine ganz andere Melodie ersetzt.
Die im Vergleich recht seelenlos wirkende Musik der deutschen Fassung weckt bei mir Assoziationen zu TV-Serien der Achtziger Jahre. Unwillkürlich musste ich beim erstmaligen Hören an "MacGyver" denken. Ob es tatsächlich eine Ähnlichkeit gibt oder mir schlicht und einfach mein Fernsehserien-verseuchtes Gehirn einen Streich spielt?
Ich vermag es nicht genau zu sagen. Und schon fühle ich mich wie die Protagonistin in "Spuren auf dem Mond". Was ist schon real, was Einbildung? Wie anfällig unsere Wahrnehmung doch für Täuschungen ist...

Aufgrund der unaufdringlichen, sanften Art der Inszenierung und der Langsamkeit der Erzählung erreicht und berührt "Spuren auf dem Mond" bestimmt nicht jedes Cineastenherz. Dieser Film zählt definitiv zu den Werken, die eine starke Tendenz haben, ihr Publikum zu spalten.

Dezent umformuliert trifft mein Fazit von "La donna del lago" interessanterweise sogar fast noch besser auf "Spuren auf dem Mond" zu, weshalb ich wieder mit einer Parallele zwischen den beiden Spielfilmen abschließen möchte:
"Spuren auf dem Mond" kommt auf leisen Sohlen, verbreitet Gefühle von Beklemmung und Unbehagen und hinterlässt seine Fußabdrücke auf unserer Seele.
Nicht nur auf dem Mond.




Fotos: Die DVD von Shameless und die wunderbare VÖ von Koch Media



Samstag, 6. Februar 2016

SPECIAL: SONNE, SAND UND BLAUES MEER


DREHORTE AUF SARDINIEN


Im Spätsommer 2015 besuchten wir die idyllische Mittelmeerinsel Sardinien, die u.a. als Drehort für (italienische) Genre-Filme wie "Die Mafia-Story", "I protagonisti", "Pelle di Bandito", "Verflucht in alle Ewigkeit", "Sonne, Sand und heiße Schenkel", "Der Spion der mich liebte", "Neun Gäste für den Tod", "Insel der neuen Monster" und "Conquest" diente.

Bei diesem gemütlichen Urlaub lagen wir nicht nur Dylan Dog und Diabolik Fumetti lesend am Strand und schaufelten Unmengen von köstlichem sardischen Essen in uns hinein, sondern unternahmen auch den ein oder anderen Ausflug.
Unsere Wege führten entlang malerischer Küstenstraßen, durchs gebirgige Hinterland, an einsame Strände, durch unwegsames Gelände in Tropfsteinhöhlen und natürlich auch an so manchen Schauplatz der oben genannten Filme.
Anders als beispielsweise beim Special "Auf dem (Leidens-)Weg der Hexen" oder den Burg-Kreuzenstein Fotos ist es bei Strand, Meer und Landschaftsfotos etwas schwieriger, direkte Vergleiche zu ziehen.
Aber ein paar Eindrücke wollte ich euch dennoch nicht vorenthalten. Und ein bisschen Urlaubsflair im Winter hebt ja bekanntlich die Stimmung...


Im raren Film "I protagonisti" reist eine kleine Gruppe dekadenter Leute aus Mailand nach Sardinien, um dort einen "echten" sardischen Banditen kennen zu lernen.
Mit von der Partie sind u.a. Sylvia Koscina, Luigi Pistilli, Jean Sorel und Lou Castel.


Dieser überdachte Weg...


...führt Koscina und Sorel am Meer entlang und...


...spendet uns Schatten in der Mittagshitze


Heute ist dieser Weg, der sich über den ganzen Ort zieht, gesäumt von versteckten Nobelvillen und Sommerresidenzen, die man von der Hauptstraße aus nicht sieht.
Charakteristisch für Sardinien sind auch die zahlreichen zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert erbauten Sarazenentürme, die der Piraten-Abwehr dienten.


Im Hintergrund der Turm


Man beachte die Landzunge


Hier standen wir und hielten beides auf einem Bild fest


Für den Film "Verflucht in alle Ewigkeit" diente unter anderem die sardische Stadt Alghero als Schauplatz.
Hier turnten Terence Hill und Don Backy als Gefängnisausbrecher auf der antiken Stadtmauer herum.
Die nahe gelegene Esso Tankstelle gibt es noch.


Zwei Ganoven auf der Flucht...


...vor den Gefängniswärtern


Die Stadtmauer von Alghero heute


2015


und im Film


Die Tankstelle ist rechts im Bildausschnitt


auf meinem Foto links


1969


2015


Das Erotik-Drama "Sonne, Sand und heiße Schenkel" mit Dagmar Lassander und Gloria Guida wurde in der Gegend um die Inselgruppe "La Maddalena" gedreht.


Die Bucht von Palau im Film


Bucht von Palau heute


Die Panoramastraße auf der Hauptinsel "La Maddalena"












Guida und Robsahm, im Hintergrund der Ort...


... ist derselbe wie auf diesem Foto


Die Fähren von damals...


... sind kaum zu unterscheiden von denen jetzt


Guida und Lassander machen einen Ausflug...


... wir ebenfalls


Das berühmte "Capo d'Orso" ist...


... nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel


Lassander sucht Guida...


... und ich den optimalen Winkel


Der Bärenkopf einmal mit Lassander


und einmal ohne









Die gewundene Straße im Film...


... erkennt man hier beim genauen Hinsehen 


Das Meer mit seiner für die Gegend...


... charakteristischen Farbe


Die Küstenstraßen...


... sind jetzt besser ausgebaut






Der Giallo "Neun Gäste für den Tod" wurde ebenfalls auf "La Maddalena" gedreht.


Hier blicken die ProtagonistInnen von ihrer Villa aufs Meer


Zufällig habe ich exakt diesen Felsen fotografiert


Kanone in "Neun Gäste für den Tod"


... in Alghero


Die Villa in "Neun Gäste..."


Leider nicht die Villa, aber die typische Bauweise


1977


2015


Maurice Poli lässt sich inspirieren


Ich kann leider nicht malen


Verbrechen an einem einsamen Strand


Urlaub 


Auch Regisseur Baldi konnte sich nicht satt sehen...


... am wunderschönen Meer


Einige Szenen von Sergio Martinos charmantem Abenteuerfilm "Insel der neuen Monster" wurden in der "Grotta di Nettuno" (Neptungrotte) aufgenommen.
Diese nahe der Stadt Alghero und direkt am Meer gelegene Tropfsteinhöhle verzaubert durch die Phantasie anregenden Formen der Stalaktiten und Stalagmiten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Falls ihr mal in der Gegend seid, empfehle ich euch den Zugang über die 654 Stufen (es geht steil bergab an einer über 100 m hohen Felswand). Man kann natürlich auch eine Fahrt auf einem der Touristenboote, die direkt am Höhleneingang anlegen, buchen.
Allerdings bekommt man beim Weg über die Stufen diesen wunderbaren Ausblick:




An einer Führung durch das ca. 4 km lange Höhlensystem teilzunehmen ist natürlich Pflicht!






























Zwei Wochen später und mindestens zwei Kilo schwerer (nicht pro Gepäckstück, sondern pro Kopf) kehrten wir schließlich nach Hause zurück. Ab und zu bekommen wir starkes Fernweh nach dieser schönen Insel, das wir durch Besuche in einem sardischen Restaurant und Filme wie "Sonne, Sand und heiße Schenkel" etwas zu vermindern zu versuchen.