Freitag, 31. Januar 2014

L'IMPORTANT C'EST D'AMER (1975)














NACHTBLENDE
Deutschland, Frankreich, Italien 1975
Regie: Andrzej Zulawski
DarstellerInnen: Romy Schneider, Klaus Kinski, Fabio Testi, Jacques Dutronc u.a.

Inhalt
Der Fotograf Servais verliebt sich in die erfolglose Schauspielerin Nadine Chevalier. Auch sie scheint ihn anziehend zu finden und sucht immer wieder seine Nähe. Allerdings ist Nadine verheiratet.
Ihr psychisch labiler Mann Jacques gibt zunächst vor, den jungen attraktiven Fotografen selbst ganz sympathisch zu finden und mit ihm befreundet sein zu wollen, beobachtet die Annäherung zwischen seiner Frau und Servais aber aufs Genauste.
Um Nadine öfters sehen zu können und in der Hoffnung, sie endlich einmal fröhlich zu sehen, finanziert Servais heimlich das Theaterstück des exzentrischen Regisseurs Messala.
Als Gegenleistung verlangt er von Messala, dass Nadine die Hauptrolle in dem Bühnenstück bekommt.
Auf die Premiere folgt das böse Erwachen aller Mitwirkenden, die Kritiken sind vernichtend.
Nicht nur das - auch die Dreiecksbeziehung zwischen Nadine, Jacques und Servais scheint immer mehr aus dem Lot zu geraten und auf ein tragisches Ende zuzusteuern...






Schon bei der ersten Filmsequenz ahnt man, dass man es bei "Nachtblende" mit einem ganz besonderen Film zu tun hat.
Die Bilder wirken trist. Die Kulissen karg. Irgendwie erscheint alles grau in grau, ähnlich wie das bedrückende Leben der Protagonisten.
Sowohl Nadine (Romy Schneider) als auch ihr Mann Jacques (Jacques Dutronc) sind tief von Selbstzweifeln zerfressene Seelen auf der Suche nach Halt, den sie sich gegenseitig nicht mehr zu geben vermögen.

Als Servais (Fabio Testi) in ihr Leben tritt, scheint bei dem Paar eine leichte Hoffnung aufzukeimen, dass sich endlich etwas bewegt. Sie beide sehen in ihm die Chance, sich wieder lebendig fühlen zu können.
Servais selbst - überfordert aufgrund der Gefühle zu Nadine und hin-und hergerissen wegen seiner Sympathie und seinem Mitleid für den labilen Jacques - wird dabei zum Spielball zwischen den Eheleuten.
Als er es merkt, versucht er, sich der ganzen Situation zu entziehen. Dennoch geht es ihm dadurch nicht besser. Eine klassische "No-Win-Situation".

Dazwischen immer wieder eingestreut: andere "bunte" Charaktere und Nebenschauplätze.
Sperrige Dialoge, die die im Film vorherrschende niederschmetternde Grundstimmung zusätzlich unterstreichen.
Vor allem Klaus Kinski, der nicht nur den narzisstischen und ewig missverstandenen Bühnenschauspieler Karl-Heinz Zimmer, sondern auch ein bisschen sich selbst zu spielen scheint, bereichert "Nachtblende" durch seine Präsenz.
Jacques Dutronc scheint im Verlauf des Film immer mehr an körperlicher und psychischer Substanz zu verlieren, wirkt am Ende beinahe durchsichtig.
Auch Romy Schneider verbindet man mit einem anderen Anblick als den einer verzweifelten, innerlich zerstörten blassen Frau.

Fabio Testi, der ursprünglich nicht im Schauspieler-Milieu, sondern in der Stuntman-Branche beheimatet war, zeigt wieder einmal mehr, wie wandlungsfähig er doch sein konnte.
Wie schade wäre es gewesen, wenn er seine Karriere ausschließlich mit Stürzen von Brücken und Schlägerei-Szenen etc. verbracht hätte.
Kameraeinstellungen, Filmmusik und Schnitte zielen allesamt darauf ab, die desolate und hoffnungslose Grundstimmung des Films zu verstärken.

Das Hauptthema des Films ist, wie der französische Titel "L' important c'est d'aimer" impliziert, die Liebe.
Der Film erzählt eine Geschichte über Liebe und Leidenschaft, nicht nur zu Personen, sondern auch zum Leben selbst und allem, was das Leben lebenswert machen kann: intensive Emotionen, Leidenschaft und Obsession, Sexualität, Respekt, Ansehen und soziale Kontakte.
Das nur, um schließlich konsequent zu veranschaulichen, wie all dies im Alltag verloren gehen kann.

Lieblingszitat:
Nadine (zu Servais, der Fotos für eine Illustrierte von ihr machen möchte):

"Zu Ihrer Verfügung, Monsieur."

Servais: "Tja, aber wollen Sie sich denn nicht schminken? Frisieren? Zurecht machen?"

Nadine: "Nein. Warum? Ich hab diesen Kopf seit 30 Jahren. - Gefällt er Ihnen nicht?"

Zulawskis Film ist intelligentes Kino. Ein Manifest gegen die Oberflächlichkeit, geschaffen für liberale und unvoreingenommene Menschen, die bereit sind, abzutauchen in die Untiefen und Schattenseiten menschlicher Emotionen und Handlungen.
Wie kaum ein anderer Film nimmt Andrzejs Zulawskis "Nachtblende" einen mit auf eine emotionale Talfahrt ins Land der Hoffnungslosigkeit.
Nicht empfehlenswert für das erste Date oder für einen netten Abend mit FreundInnen und Popcorn.




Foto: DVD vom Label NEW



Sonntag, 26. Januar 2014

MILANO CALIBRO 9 (1971)














MILANO KALIBER 9
Italien 1971
Regie: Fernando Di Leo
DarstellerInnen: Darsteller: Gastone Moschin, Barbara Bouchet, Mario Adorf, Frank Wolff, Luigi Pistilli, Philippe Leroy, Lionel Stander u.a.


Inhalt
Ugo Piazza, der für einen Raubüberfall zu vier Jahren Gefängnis verdonnert wurde, wird aufgrund guter Führung vorzeitig entlassen.
Seine Freude darüber währt nicht lange. Schon einige Meter vom Ausgang der Justizanstalt entfernt, wird er vom unberechenbaren cholerischen Rocco und dessen Helfern abgepasst.
Rocco ist überzeugt, dass Ugo seinem mächtigen und einflussreichen Boss, genannt "Der Amerikaner" vor einigen Jahren bei einer geplatzten Geldübergabe 300.000 Dollar gestohlen hat.
Ugo bestreitet dies zwar vehement, dennoch sind alle anderen vom Gegenteil überzeugt.
Um Ugo unter Kontrolle zu halten und ihn daran zu hindern, das vermeintlich versteckte Geld wiederzuerlangen, wird er von nun an von Rocco und seinen Männern rund um die Uhr überwacht und gezwungen, für den Amerikaner zu arbeiten.
Seine wiedergewonnene Freiheit hat Ugo sich wohl anders vorgestellt.
Nicht nur seine Geduld, sondern auch seine Loyalität gegenüber ehemaligen Freunden und seiner Geliebten Nelly wird vom Amerikaner und seinen Schergen bis aufs Äußerste strapaziert...
Hat Ugo das Geld tatsächlich gestohlen und irgendwo versteckt? Wird er zum Spielball zwischen sich bekämpfenden Gangstern oder schafft er es, sich noch einmal aus der Affäre zu ziehen?






Um Eines gleich vorwegzunehmen: Milano Kaliber 9 ist der unanfechtbare König des Poliziottesco respektive des italienischen Gangsterfilms, ein Glanzstück des Genres.
Ein Film, bei dem man in den ersten Minuten schon ganz in den Bann gezogen wird und alles andere rundherum vergisst.
"Milano Kaliber 9" beginnt mit einer Szene vor dem Mailänder Dom und zeigt die Methoden einer organisierten Verbrecherbande bei Geldübergaben. Zugleich ist dies der Einstieg in die Geschichte von Ugo Piazza (Gastone Moschin), der sich bei dieser Aktion um 300.000 Dollar bereichert haben soll.
Diese ersten Szenen kommen beinahe gänzlich ohne Dialoge aus, einzig die von Bacalov komponierte Titelmelodie untermalt die Bilder und treibt die Handlung voran.

"Milano Kaliber 9" besticht nicht nur durch die exquisite Riege von SchauspielerInnen, sondern ergänzt diese zudem noch durch realistisch wirkende Nebendarsteller, die aussehen, als wären sie auf dem Mailänder Hauptbahnhof oder am römischen "Termini" gecastet worden.
Solche Charaktergesichter sieht man in modernen Produktionen kaum mehr.
Fernando Di Leo scheint für den ersten Teil seiner "Milieu-Studie" durch die Wahl der Schauplätze und DarstellerInnen zugunsten von Authentizität bewusst Elemente des Neo-Realismus eingesetzt zu haben.

Besonders hervorzuheben ist Mario Adorf in der Rolle des irren und brutalen Rocco.
Es ist erschreckend und unterhaltsam zugleich, wenn Rocco wie von Sinnen durch die Kulissen wütet, andere beleidigt, bedroht und (beinahe) umbringt.
Und wer den Film kennt, wird vermutlich zustimmen, dass die Schlussszene, in der Rocco gänzlich neben sich zu stehen scheint, an Intensität kaum zu überbieten ist und sich unwiderruflich in die Gehirnwindungen brennt.

Derlei Kult-Szenen hat "Milano Kaliber 9" en masse zu bieten.
Wie die schöne Barbara Bouchet in der Rolle der durchtriebenen Nelly Bordon halb nackt in einem Nachtclub auf dem Tisch tanzt, ist nur eine davon. Diese Sequenz ist nicht nur ästhetisch inszeniert, sondern wurde auch mithilfe recht ungewöhnlicher Kameraeinstellungen auf Zelluloid gebannt.

Luigi Pistilli spielt Kommissar Mercuri (mit Betonung auf "u", nicht zu verwechseln mit "Mercury", wie er in den deutschen Untertiteln genannt wird), der als neuer Mitarbeiter des Polizeipostens von den radikalen Methoden und Ansichten seines Kollegen (Frank Wolff) irritiert ist.
Er outet sich als Sympathisant der linken Szene und stiftet auf dem Revier immer wieder zu unterhaltsamen Grundsatzdiskussionen zum Thema Verbrecher und deren Motive an. (Siehe Zitat unten)

Philippe Leroy (ua. bekannt aus dem stilvollen Italowestern "Yankee") überzeugt als Auftragskiller, der mit seinem blinden Vater, um den er sich rührend kümmert, zusammenwohnt.
Und Gastone Moschin brilliert als Ugo Piazza, der durch seine stoisch anmutende Mimik bis zuletzt eine gewisse Ambivalenz hervorruft, da nicht klar ist, ob er das Geld wirklich gestohlen hat oder unglücklicherweise als Sündenbock für einen verpatzten Deal auserkoren wurde.

Der für jeden italienischen Genrefilm dieser Zeit unverzichtbare Whiskey der Marke J&B wird natürlich so oft wie möglich im Hintergrund, am Bildrand oder ganz prominent in die Bildmitte gestellt.

Lieblingszitat - Dialog zwischen den beiden unterschiedlichen Polizei-Kommissaren:
Mercuri: "Der Amerikaner" ist ein Ergebnis und nicht ein Auslöser, wie alle anderen Verbrecher auch Ergebnisse sind. Hören Sie?
Kollege: Ja, ja, ich höre.
Mercuri: Verstehen Sie mich?
Kollege: Nein, Sie reden wirres Zeug, aber fahren Sie fort (...)




"Milano Kaliber 9" ist exzellentes SchauspielerInnen-Kino, eine unterhaltsame und doch ernsthafte und niveauvolle Milieu-Studie, die allerdings nie in elitäre intellektuelle Gefilde abdriftet oder allzu heftig mit der Moral-Keule schwingt.
Die deutsche Synchro lässt einige Szenen leider ins Klamaukhafte abdriften, da wohl versucht wurde, den Italienischen "Sing-Sang" und gewisse Betonungen beinahe eins zu eins wiederzugeben. Aus diesem Grund wird dem temperamentvollen Adorf selbst in Fankreisen zum Teil hoffnungsloses overacting unterstellt.

Auch jene, die den Film bereits kennen, sollten ihn zumindest ein Mal in der OmU-Fassung ansehen - es könnte sich eine neue Welt auftun.




Foto: Blu Ray von Raro Video (Crime Box), Koch Media und Raro Video Italien




Foto: BD von FilmArt




Foto: Soundtrack




IL CITTADINO SI RIBELLA (1974)



EIN BÜRGER SETZT SICH ZUR WEHR
aka EIN MANN SCHLÄGT ZURÜCK
Italien 1974
Regie: Enzo G. Castellari
DarstellerInnen: Franco Nero, Giancarlo Prete, Barbara Bach, Renzo Palmer, Massimo Vanni, Romano Puppo u.a.


Inhalt:
Genua im Jahre 1974. Carlo Antonelli, ein einfacher ehrbarer Bürger, leidet wie viele andere brave Leute unter den Auswirkungen der enormen Kriminalitätsrate im Land und scheint gerade vom Pech verfolgt zu sein.
Zuerst wird seine Wohnung von Unbekannten ausgeraubt und völlig verwüstet.
Wenige Tage später gerät er mitten in einen Banküberfall, bei dem die Verbrecher sein mühsam erspartes Geld stehlen, das er dort eigentlich sicher verwahrt haben wollte.
Als er in dem Chaos des Banküberfalls versucht, wenigstens ein paar seiner Scheinchen zu retten, wird er dabei von den Gangstern auf frischer Tat ertappt, als Geisel genommen und während einer turbulenten Verfolgungsjagd durch die Straßen Genuas im Auto übel verprügelt.
Völlig desillusioniert muss er feststellen, dass die Polizei wieder einmal nicht adäquat reagiert und der harsche Umgang des Kommissars mit ihm als Zeugen schürt seine Wut noch mehr.
Er will nur noch eines: das Gesetz selbst in die Hand nehmen und sich an den Verbrechern, die ihn so schlimm malträtiert haben, rächen!


Etwas ramponiert und "incazzato nero"!


Autsch...


"Ein Bürger setzt sich zur Wehr" ist ein klassischer Poliziottesco und zugleich ein gutes Beispiel für die tolle Regiearbeit Enzo Castellaris und die von Erfolg gekrönte Kooperation zwischen ihm und dem Schauspieler Franco Nero.
Mit Castellaris Erfolgsfilm "Tote Zeugen singen nicht", ebenfalls mit Nero in der Hauptrolle, war offenbar im Jahr zuvor der Grundstein für deren weitere fruchtbare Zusammenarbeit gelegt worden, deren Höhepunkt 1976 mit dem Italowestern "Keoma" erreicht wurde.

Nero spielt Carlo Antonelli, einen angepassten und etwas naiv wirkenden selbständigen Fotografen.
Stets freundlich, offenbar monogam veranlagt, mit seiner Barbara (die schöne Barbara Bach) fest liiert, sich an das Gesetz haltend - schlichtweg das Paradebeispiel eines braven Zivilisten.

Doch als sich in seinem Leben die negativen Erlebnisse aufgrund der in Italien explodierenden Kriminalitätsrate häufen, erwächst eine unbändige Wut in seiner zarten bürgerlichen Seele.
Wut auf die Verbrecher, das System, die untätige Polizei, das Gesetz (das die Verbrecher mehr zu schützen scheint als die braven Bürger) und die Wut, dem nicht funktionierenden System ohnmächtig ausgeliefert zu sein.
Dieser unbändige Verdruss wird zu seinem einzigen Antriebsmotor und macht ihn schließlich blind für die Gefahr, in die er sich begibt.
Carlo gerät so tief in den Strudel seiner eigenen Rachsucht, dass er schlussendlich bereit ist, nicht nur seine Beziehung, sondern sogar seine finanzielle Existenz zu ruinieren...

Aber vorerst muss er erst einmal die Identität der Bankräuber herausfinden, was bis dato der Polizei mit ihrer laschen Ermittlungsarbeit nicht gelungen ist.
Doch wie kommt ein bis dato durch und durch anständiger Durchschnittsmensch an Namen und Adressen von "großen Nummern" in der Unterwelt?
Carlo muss feststellen, dass es nur wenig zielführend ist, einfach in zwielichtigen Spelunken suspekte Individuuen anzusprechen und bemüht sich vernünftigerweise bald um eine etwas weniger heikle Vorgangsweise.
Durch Erpressung des jungen Kleinkriminellen Tommy macht er sich dessen Kontakte zunutze und taucht mithilfe seines neuen Bekannten immer tiefer in das Verbrecher-Milieu Genuas ab.
Zeigt Tommy anfänglich noch wenig Kooperationsbereitschaft, so freunden sich die beiden Männer doch im Laufe ihrer Abenteuer in der Gangsterwelt an.

"Ein Bürger setzt sich zur Wehr" beginnt relativ gemächlich mit einigen humoristischen Szenen, entwickelt sich aber rasch zu dem, was er eigentlich ist: einer der actionreicheren und rasanteren Poliziotteschi, bei dem die Spannung kontinuierlich steigt.
Castellaris zweiter Poliziottesco ist einer dieser Filme, bei dem man nicht nur mit dem Protagonisten mitleidet, sondern auch wiederholt kopfschüttelnd dasitzt, weil man eigentlich immer wieder versucht ist anzunehmen "schlimmer kann die Situation nicht mehr werden" und prompt eines Besseren belehrt wird.

Franco Nero wird verfolgt, verprügelt, mit dem Auto angefahren, durch den Dreck geschleift und sieht nicht nur authentisch, sondern auch verdammt gut dabei aus.
Einige Szenen wecken Erinnerungen an den zeitlich später entstandenen grandiosen Italowestern "Keoma".
Nicht nur wegen der von Agonie gezeichneten Mimik Neros, sondern auch, weil Castellari in einigen Actionszenen wieder einmal seine berühmten Zeitlupen-Sequenzen ausreizt.

Kollegial unterstützt wurde Nero von einigen der charismatischsten und kultigsten Charaktergesichtern, die das italienische Kino zu bieten hatte: Romano Puppo (u.a. bekannt aus Castellaris "Racket"), Renzo Palmer ("Die Killer der Apokalypse") und Massimo Vanni ("Verdammte, heilige Stadt").

Die De Angelis-Brüder haben sich viel Mühe gegeben und einen Soundtrack für die Ewigkeit geschaffen.
Die einprägsamen Songs, der dezent melancholische "Goodbye my friend" und die Easy Listening-Komposition "Driving all around" sind Balsam für die Seele und eines der Highlights der damals so populären italienischen Filmmusik-Komponisten.

Wer Franco Nero als vielseitigen Darsteller und Castellaris Gespür für stylisches und temporeiches Kino schätzt, ist mit "Ein Bürger setzt sich zur Wehr" gut bedient.




Foto: DVD von Blue Underground